Bundesfreiwilligendienst

Als "Bufdi" in Haus Neuland arbeiten

Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder engagieren, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat: Männer und Frauen, eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er bis zu 24 Monate geleistet werden.

Ab 2018 suchen wir für unser Seminar- und Tagungszentrum in Bielefeld-Sennestadt wieder Bundesfreiwillige. Das Eintrittsdatum ist flexibel. Das sind die Arbeitsbereiche der Freiwilligen:


Haustechnik

Da gibt es immer etwas zu tun: Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten, hier was installieren, da etwas zusammenbauen, Wände streichen, Rasenmähen, Bäume schneiden, Seminarräume vorbereiten… ganz unterschiedliche Tätigkeiten und jeden Tag neu. Wenn Sie ein wenig technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen, gerne körperlich arbeiten und Neues dazulernen, dann ist diese Stelle genau richtig für Sie!


Hausservice

Bis zu 300 Seminar- und Tagungsgäste haben wir täglich in Haus Neuland. Damit sie sich wohlfühlen, legen wir Wert auf freundlichen und umfassenden Service! Kalt- und Heißgetränke in den Tagungsräumen bereitstellen, die Kaffeelounge betreuen, Tische eindecken und Restaurantgäste bewirten – das gehört zu Ihren Aufgaben.
Wenn Sie dienstleistungs- und kundenorientiert denken, flexibel, belastbar und gewissenhaft sind, dann könnte der Job im Service genau Ihr Ding sein!


Jetzt bewerben!

Sie haben sich für einen Freiwilligendienst entschieden und möchten das Team unseres Seminar- und Tagungszentrums in Bielefeld-Sennestadt verstärken? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Kurzbewerbung per E-Mail. Das Eintrittsdatum für den Freiwilligendienst ist flexibel.

Die wichtigsten Infos zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie hier: www.bundesfreiwilligendienst.de

Andrea Aring

Personalwesen

fon: 05205 9126-13
jobs(at)­haus-neuland.de

Andrea Aring 
Wolfgang Bültemeier hat nach dem Abi ein Jahr als "Bufdi" in Haus Neuland gearbeitet. Foto: Haus Neuland

Erfahrungsbericht von Wolfgang Bültemeier (19)

Als ich 2016 mein Abi gemacht habe, wusste ich noch nicht, was ich studieren wollte. Also erstmal rein ins Arbeitsleben und ein bisschen Geld verdienen, habe ich mir gedacht. Dafür ist der Bundesfreiwilligendienst im Haus Neuland genau das Richtige. Ich wohne in Senne und habe eine Einrichtung gesucht, die bei mir in der Nähe ist – da passte Sennestadt echt gut.

 

Kein Fitnessstudio mehr – dank körperlicher Arbeit

Ich bin hier im Haus Neuland hauptsächlich im Haustechnik-Team eingesetzt. Mein Arbeitstag beginnt um 7 Uhr. Dann stellen wir zuerst die Seminarräume. Manche Gruppen brauchen Reihenbestuhlung, andere eine U-Form, und manche möchten nur einen Stuhlkreis. Oft sind wir mit vier, fünf Mann in den Seminarräumen und bereiten alles vor, an ruhigeren Tagen mache ich das auch manchmal alleine. Körperlich kann das ganz schön anstrengend sein – da braucht man kein Fitnessstudio mehr. :)

Wir sind auch viel draußen: Büsche schneiden, Unkraut zupfen, Mülleimer leeren. Und auch im Haus halten wir alles in Schuss. Bei mehr als 20 Seminarräumen und 70 Zimmern in den verschiedenen Gebäuden gibt es immer irgendwo etwas zu tun. Lampen anbringen, Duschköpfe austauschen, Tische oder Stühle reparieren und auch mal Betten beziehen… Für mich ist es wirklich spannend zu sehen, wie es hinter den Kulissen eines großen Tagungshauses und Hotels läuft. Jetzt habe ich einen ganz anderen Blick dafür.

 

"Wir arbeiten hart, aber wir lachen auch miteinander."

Und dann habe ich in meinem "Bufdi"-Jahr noch bei einem Großprojekt mitgemacht. Im Gelben Haus, das ist unser Hotelbereich, haben wir die letzten 18 der 36 Zimmer renoviert. Wir haben die alten Möbel und Teppichböden rausgerissen und alles neu gemacht. Frisch gestrichen, neuen Vinyl-Fußboden verlegt, neue Möbel aufgebaut. Handwerklich bin ich gut klar gekommen mit dem, was ich von zu Hause konnte. Und alles andere haben die Kollegen mir beigebracht. Im Haustechnik-Team fühle ich mich wohl. Wir arbeiten hart, aber wir lachen auch miteinander.

Ende Juli 2017 ist mein "Bufdi"-Jahr im Haus Neuland schon wieder vorbei, im Oktober will ich dann anfangen zu studieren. Wirtschaftsingenieurwesen. Und wenn ich dann wieder am Lernen bin, darf mein Nachfolger ran. Den suchen die Kollegen grade.

Was man als "Bufdi" mitbringen muss? Bereitschaft zu körperlicher Arbeit, Teamfähigkeit und ein bisschen handwerkliches Geschick – dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Juni 2017