
Datum: Do., 25.06.2026 10:30 - Do., 25.06.2026 19:00
Belegungscode: 48752
Wie können wir demokratische Werte für alle Kinder erfahrbar machen? Wie können wir Vielfalt und Schutz vor Diskriminierung in den Einrichtungen stärken? Und wie können wir im pädagogischen Alltag Kinderrechte und damit auch Kinderschutz verankern? Dieser Fachtag bietet praxisnahe Impulse, Vorträge und Workshops rund um die Themen Demokratieförderung, vorurteilsbewusste Pädagogik, Kinderschutz und Kinderrechte. Gemeinsam wollen wir mit euch in den Austausch gehen und Anregungen, Strategien und Methoden für einen wertschätzenden, partizipativen und inklusiven Kita-Alltag entwickeln.
An diesem Fachtag ist eine bunte Mischung aus Vorträgen, Workshops und Praxisinputs geplant.
Als Referent:innen mit dabei:
Caroline Ali-Tani
Anja Cantzler
Bettina Huhn
Anja Klostermann
Dr. Nkechi Madubuko
Tajan Ringkamp (Institut Kinderwelten)
Güler Arapi (Hochschule Bielefeld)
Vorträge von
Caroline Ali-Tani
Dr. Nkechi Madubuko
Bettina Huhn
Workshops:
Tajan Ringkamp (Institut Kinderwelten) - Diskriminierungssensibles Handeln im U3-Bereich
Insbesondere die täglichen Alltags- und Pflegesituationen stehen in engem Zusammenhang mit Demokratiebildungsprozessen, da Kinder hier Selbstwirksamkeit und Partizipation erfahren können. Partizipation kann jedoch nur dann gelingen, wenn ein Bewusstsein für Diskriminierungen und Ausschlüsse vorhanden ist. Die hohe Vulnerabilität junger Kinder stellt insbesondere im U3-Bereich einen erhöhten Risikofaktor für Diskriminierung dar. Häufig wird diese Altersgruppe jedoch nicht im Zusammenhang mit Diskriminierungserfahrungen mitgedacht.
In dem Workshop setzen wir uns mit der Diskriminierungsform Adultismus auseinander, die sich im Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern zeigt.
Dabei schauen wir genau hin:
Neben einem theoretischen Input gibt es eine praktische Übung für den Kita-Alltag
Bettina Huhn - Im Dialog mit Kindern
Kommunikation auf Augenhöhe - gewaltfreie Kommunikation mit Kindern
Was macht eine dialogische Grundhaltung aus? Mit welchen Fragestellungen lade ich Kinder ein, ihre Ideen und Bedürfnisse mit mir zu teilen? Wie gelingt es mir meine Sprache wertschätzend und gewaltfrei zu halten, um mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren? Auf welche Weise können meine Wahrnehmungskanäle meine Kommunikation beeinflussen? Beteiligung von Kindern beginnt mit unserer partizipativen Haltung. Diese drückt sich durch unser Verhalten und unseren Sprachgebrauch ihnen gegenüber aus: Unsere Bereitschaft, Kindern aktiv und bewertungsfrei zuzuhören, ihre Bedürfnisse und Anliegen verstehen zu wollen und gemeinsam in Aushandlungsprozessen mit ihnen Lösungen zu finden. Im Fokus dieses Workshops stehen praxisorientierte Methoden der wertschätzenden und gewaltfreien Kommunikation sowie der dialogischen Gesprächsführung mit Kindern.
Anja Klostermann - Die Haltung macht’s! Partizipation im Kita-Alltag lebendig werden lassen.
Partizipation ist keine Methode, die wir hier und da einsetzen im Alltag. Partizipation beginnt mit der entsprechenden pädagogischen und dialogischen Haltung, die wir für den pädagogischen Alltag nutzen. Eine professionelle Haltung dient uns wie ein Kompass auf einer Segelfahrt durch den Alltag.
Wie kommen wir nun unserer Haltung - gewachsen aus unseren Erfahrungen, Erlebnissen und unserem biografischen Weg - auf die Spur? Was unterstützt uns, um Partizipation mit den Kindern, ihren Eltern und den Kolleg:innen leben und denken zu können? Wo ist unsere Haltung in der gelebten Praxis spürbar? An welchen Punkten möchten wir uns weiterentwickeln?
Wir beschäftigen uns mit den acht Aspekten der inneren Haltung und schauen, wie sie spürbar unseren pädagogischen Alltag begleiten. Ebenso schauen wir, welche Impulse für einen persönlichen Entwicklungs- und Professionalisierungsprozess hilfreich sind, um den Alltag partizipatorisch zu leben.
Dieser Workshop möchte dazu anregen der eigenen Haltung zur Partizipation für die gelebte Praxis auf die Spur zu kommen, um sie im Alltag mit dem Team, den Kindern und ihren Eltern spürbar zu leben.
Anja Cantzler - Hinschauen statt Wegsehen" - demokratifeindliche Ideologien in der Praxis erkennen und sicher reagieren
Insbesondere die täglichen Alltags- und Pflegesituationen stehen in engem Zusammenhang mit Demokratiebildungsprozessen, da Kinder hier Selbstwirksamkeit und Partizipation erfahren können. Partizipation kann jedoch nur dann gelingen, wenn ein Bewusstsein für Diskriminierungen und Ausschlüsse vorhanden ist. Die hohe Vulnerabilität junger Kinder stellt insbesondere im U3-Bereich einen erhöhten Risikofaktor für Diskriminierung dar. Häufig wird diese Altersgruppe jedoch nicht im Zusammenhang mit Diskriminierungserfahrungen mitgedacht.
In dem Workshop setzen wir uns mit der Diskriminierungsform Adultismus auseinander, die sich im Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern zeigt.
Dabei schauen wir genau hin:
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fon: 05205 9126-30

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