
"Wenn Signale sprechen - erkennen, sensibel begleiten, sicher handeln"
Datum: Mi., 01.12.2027 00:00 - Do., 02.12.2027 00:00
Belegungscode: 53568
Lernziele:
Miriam verhält sich sehr introvertiert, hat scheinbar keine Freude mehr am Spiel und wirkt sehr verunsichert. Paul kontrolliert alle, wird scheinbar ohne Grund aggressiv und versteckt sich, wenn er abgeholt wird. Sybille möchte am liebsten immer an der Hand der Erzieherin sein und sich nicht mehr von ihr trennen.
Häusliche Gewalt hinterlässt Spuren. Ob selbst erlebt oder miterlebt, bedeutet sie für Kinder eine hohe Belastung bis hin zu Traumatisierung und/oder Retraumatisierung. Die Grundbedürfnisse nach Sicherheit, angenommen sein, gesehen werden und psychischer, wie auch körperlicher Gesundheit sind gefährdet. Die Folgen von (mit)erlebter Gewalt wirken sich aus auf ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung. Kinder reagieren mit sehr unterschiedlichen Symptomen wie z. B. Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, Stresserleben, Kontakt- und Regulationsherausforderungen, aggressivem oder auch sehr angepasstem Verhalten.
Gemeinsam schauen wir auf die kurz- und langfristigen Folgen häuslicher Gewalt auf die Entwicklung von Krippen- und Kitakindern und erarbeiten praxisorientiert konkrete, alltagsnah umsetzbare Möglichkeiten zur einfühlsamen, bedürfnisorientierten, sensiblen Begleitung und Unterstützung betroffener Kinder und Familien.
Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Thema häusliche Gewalt, dessen Auswirkungen auf die Kinder und dem Gewinnen von Handlungsmöglichkeiten, um gestärkt in den Kitaalltag zu gehen.
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