Mittelstufe und Oberstufe

Unsere Seminare ergänzen Ihren Unterricht

Nicht alles, was Schule heute leisten soll, passt in den 45-Minuten-Takt. Hier setzen wir an! Wir verstehen uns als Partner der Schulen und bieten maßgeschneiderte Seminare, die den Unterricht sinnvoll ergänzen. Unser Ziel ist die Befähigung der Schüler und Schülerinnen zur aktiven politischen und gesellschaftlichen Teilhabe an der Schnittstelle zu Beruf und Arbeitswelt.

 

Unsere Arbeitsweise

Begleitet von qualifizierten Moderatorinnen und Moderatoren arbeiten kleine Gruppen ohne Zensurendruck zu ausgewählten Themen. Bei uns sind die Schüler und Schülerinnen selbst gefragt. Ihre aktive Mitarbeit entscheidet über den Lernerfolg. Wir geben vielfältige Möglichkeiten, sich zu erproben, neue Dinge zu erlernen und aus dem Feedback der anderen zu lernen.

Sind Sie neugierig geworden? Dann beraten wir Sie gern!

 

Preisbeispiele

1,5 Tage Seminar ab 56,00 € pro Person

  • Pädagogisches Programm
  • 1 Übernachtung im Mehrbettzimmer Economy
  • Vollverpflegung mit 1x Frühstücksbuffet, 2x Mittag- und 1x Abendessen, 1x Kaffee, Tee und Kuchen, hauseigenes Brunnenwasser kostenlos
  • Freiplatz für begleitende Lehrkräfte

2,5 Tage Seminar ab 95,00 € pro Person

  • Pädagogisches Programm
  • 2 Übernachtungen im Mehrbettzimmer Economy
  • Vollverpflegung mit 2x Frühstücksbuffet, 3x Mittag- und 2x Abendessen, 2x Kaffee, Tee und Kuchen, hauseigenes Brunnenwasser kostenlos
  • Freiplatz für begleitende Lehrkräfte

 

Mögliche Themen

junge Studentin im HörsaalFoto: Eisenhans – fotolia.com

"Und was machst Du nach dem Abi?" Diese Frage hören Jugendliche oft, aber die Antworten fallen nicht immer leicht.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, ob Ausbildung, Studium oder freiwilliges soziales Jahr: Genaue Recherche ist angesagt!

Nur wer weiß, wo eigene Stärken und Fähigkeiten liegen, welche Werte zählen und Wünsche an die zukünftige berufliche Tätigkeit zu formulieren weiß, kann die Suche nach einem passenden Beruf konkretisieren.

Dabei ist neben der eigenen Standortbestimmung wichtig, immer auch einen kritischen Blick über den Tellerrand zu allgemeinen Entwicklungen in der Wirtschaft zu werfen:

  • Was verändert sich gerade in der Arbeitswelt?
  • Welche Anforderungen stellen Arbeitgeber an Abiturientinnen und Abiturienten?
  • Was erwartet mich im Studium?

Wir wollen in diesem Seminar erreichen, dass die Jugendlichen den Weg zum Beruf als einen Prozess begreifen, der aus vielen wichtigen Schritten besteht, die sie selber gehen müssen. Dabei wollen wir sie ein erstes Stück begleiten.

Inhalte:

  • Aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt
  • Persönliche Standortbestimmung – meine Werte, Wünsche, Stärken und Fähigkeiten
  • Vorbereitung auf die Bewerbungssituation: Vorstellung und Diskussion verschiedener Auswahlverfahren

Methoden:

  • Referat und Diskussion
  • Kleingruppenarbeit mit Ergebnispräsentation
  • Präsentationen mit Feedback
  • Simulation von Einstellungstests und von Vorstellungsgesprächen

Geeignet für Jugendliche der Jahrgangsstufen 10 bis 13 an Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs.

Das Seminar dauert 1,5 bis 2 Tage.

Diskussionsrunde Foto: MitOst @flickr.com

"Man kann nicht nicht kommunizieren."

Diese Aussage von Paul Watzlavick gehört mittlerweile zur Allgemeinbildung. Auch dem Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun sind viele Jugendliche schon begegnet. 

Aber ganz praktisch: Wie kommen wir im Alltag besser miteinander klar? - Im Freundeskreis, in der Familie, in der Schule, am Ausbildungsplatz? Wie funktioniert Verständigung, wenn wir die Welt doch alle ganz unterschiedlich wahrnehmen? Wie verstehe ich, was andere wirklich meinen? Wie erreiche ich argumentativ geschickt mein Gesprächsziel? Wie sage ich, was ich sagen will – vor der Klasse oder auf einer Bühne vor 100 Leuten? Am Grundlagentag tauchen wir in die faszinierende Welt der Kommunikation ein.

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung: Welcher Kommunikationstyp bin ich?
  • Das hilfreiche Feedback: Erkennen der individuellen Stärken und Schwächen
  • Die Stehgreifrede: Spontan und frei reden
  • Argumentieren und Überzeugen
  • Tipps und Tricks für den Umgang mit Nervosität und Lampenfieber
  • Übungen zu nonverbaler Kommunikation: Körpersprache, Körperhaltung, Gestik,
  • Mimik, Stimme
     

Wahlmodule für den zweiten Tag

Modul A: Jetzt rede ich! - Eine politische Rede professionell halten
Für junge Erwachsene, die etwas zu sagen haben – und besonders für diejenigen, die etwas zu sagen hätten, wenn sie nur wüssten, wie. Alle Teilnehmenden konzipieren unter Anleitung eine eigene Rede und tragen sie nach allen Regeln der Redekunst frei vor. 

Modul B: Die politische Debatte – Argumentations- und Schlagfertigkeitstraining
Für alle, die gern mit Gedanken und Wörtern jonglieren und für diejenigen, die genau das lernen möchten. Es geht um Methoden, wie man sich in Diskussionsrunden argumentativ durchsetzten kann und die Strategien der Gesprächspartner und -partnerinnen durchschauen kann. Wir trainieren sofort anwendbare Schlagfertigkeitstechniken.

Modul C: Analyse der politischen Rede – Ein Blick in die Werkzeugkiste erfolgreicher RednerInnen
Die Fähigkeit großer Redner und Rednerinnen, andere zu überzeugen und für ihre Sache zu begeistern, ist beeindruckend. Wir werfen einen Blick in die rhetorische Werkzeugkiste und analysieren exemplarisch eine politisch aktuelle Rede. Bei der Videopräsentation achten wir auf rhetorische Stilmittel und auf den strategischen Einsatz von Körpersprache, Gestik und Stimme. 

Modul D: Interkulturelle Kommunikation – Chancen und Herausforderungen
Die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen und ihr Bedeutung geben, ist maßgeblich durch unsere familiäre und kulturelle Herkunft, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und persönlichen Erfahrungen geprägt. Das Modul richtet sich an alle, die den Mut haben, über ihren eigenen Tellerrand zu blicken und neugierig sind, andere Wirklichkeiten kennen zu lernen.
 

Dieses Seminar ist für die Klassen 10 bis 12 geeignet und dauert 2 Tage.

Zeichnung zum Thema FIT 

Arbeits- und Präsentationstechniken für Schule und Arbeitswelt

In der Schule oder später im Beruf – wer nicht lernen kann, ist den wachsenden Anforderungen schnell nicht mehr gewachsen. Die zunehmende Informationsflut durch die Medien, allen voran das Internet, wird dann nicht mehr als Chance empfunden, sondern nur noch als Überforderung.

Spätestens in der Oberstufe gehört die selbstständige Organisation von Lernprozessen deshalb zu den zentralen Anforderungen. Die Umsetzung fällt allerdings nicht immer leicht.

Dieses Seminar zielt darauf ab, Lernsituationen von Jugendlichen zu hinterfragen, verschiedene Arbeits- und Präsentationstechniken zu erproben sowie Möglichkeiten zur Strukturierung komplexer Sachverhalte zu erarbeiten. Ein politisches Thema bildet dazu den Ausgangspunkt und gleichzeitig den „Roten Faden“ durch das Seminar. Das Seminar vermittelt den Jugendlichen darüber hinaus einen Einblick in vertiefende Projektarbeit an einem Thema über mehrere Tage. 

Inhalte:

  • Kognitive und methodische Grundlagen gelingender Lernprozesse
  • Kreative Arbeits-, Vortrags und Präsentationstechniken
  • Reflexion und Transfer auf Schule und Arbeitswelt

Methoden:

  • Kleingruppenarbeit mit Ergebnispräsentation
  • Referat und Übungen zur freien Rede
  • Diskussions- und Feedbackrunde im Plenum
  • Filmanalyse
  • Argumentationsübungen
  • Planspiel


Dieses Seminar ist für Jugendliche der Jahrgangsstufen 10 bis 13 an Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs geeignet

Die optimale Dauer für dieses Programm sind 2,5 Tage. Bei einer Verlängerung auf 3,5 Tage ist als zusätzliches methodisches Element ein Planspiel sinnvoll.

So viele Möglichkeiten...!!!Foto: Rob124 - flickr.com

Von der Themenfindung über die Recherche zur Facharbeit

Bereits der erste wissenschaftliche Gehversuch von Jugendlichen, die Facharbeit, ist entscheidend für die spätere Bereitschaft, komplexe Themen selbständig zu bearbeiten. Die hierzu notwendigen Fähigkeiten lassen sich jedoch nur schwer im dichten schulischen Alltag erlernen. Schon die Wahl und Eingrenzung eines geeigneten Themas stellt Jugendliche nicht selten vor große Schwierigkeiten.

Ziel dieses Seminars ist es, frühe Misserfolge und nachhaltige Frustration zu verhindern, und damit einen positiven Zugang zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten zu eröffnen. Unsere Seminarleiter und -leiterinnen integrieren dabei selbst sperrige Formalien problemlos in den Seminarverlauf. Da mit einem guten Thema die Facharbeit steht und fällt, wird auf die Vorbereitungsphase großen Wert gelegt.

Die Jugendlichen beschäftigen sich anhand einer gesellschaftspolitischen Fragestellung beispielhaft mit der Eingrenzung umfangreicher Themenkomplexe, um sich dann systematisch und reflektiert mit ihren eigenen inhaltlichen Vorstellungen auseinander zu setzen.

Inhalt:

  • Themenfindung und Eingrenzung
  • Effektive Lese- und Recherchetechnik
  • Terminplanung
  • Methoden und Formalien des wissenschaftlichen Arbeitens

Methoden:

  • Textübungen in Einzel- und Gruppenarbeit zur Themeneingrenzung
  • Theoretische Einführung und praktische Übungen zur Recherche in konventionellen und neuen Medien
  • Gruppenübung zur Herausarbeitung und Eingrenzung eines individuellen Facharbeitsthemas
  • Übungen zum kreativen Schreiben
  • Übungen zum Zeitmanagement

Dieses Seminar spricht Jugendliche der Jahrgangsstufen 11 und 12 an Gymnasien oder Gesamtschulen an und ist für 1,5 bis 2 Tage Dauer angelegt.

Jugendliche trainieren soziale Kompetenzen 

Jeder Mensch braucht soziale Kompetenzen für einen möglichst konfliktfreien Umgang mit anderen Menschen. Das ist besonders wichtig im öffentlichen Raum. Denn hier bestimmt der Grad der sozialen Kompetenz darüber, in welchem Ausmaß man sich aktiv und produktiv am gesellschaftlichen Miteinander und am demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess beteiligen kann.

In diesem praxisorientierten Seminar lernen die Jugendlichen theoretische Grundlagen zu den Bereichen Kommunikations- Team- und Kritikfähigkeit. Damit werden praktische Übungen verknüpft, in denen es zunächst darum geht, persönliche Verhaltensweisen zu analysieren und die eigenen reflektorischen Fähigkeiten zu schulen.

In verschiedenen Übungen erkennen, trainieren und erweitern die Jugendlichen dann ihre kommunikativen Kompetenzen. Ein weiteres Ziel ist es, das Bewusstsein für kooperatives Verhalten zu stärken. Die Jugendlichen sollen diskutieren und erfahren, dass sich viele Probleme, auch im privaten, aber insbesondere im öffentlichen Raum, nur gemeinsam lösen lassen. Hiermit verbunden ist das Ziel, aktiv und passiv konstruktiv mit Kritik umgehen zu können. 
Schließlich soll das Seminar einen Beitrag zur Toleranzentwicklung leisten, da individuell sehr unterschiedliche kulturelle Backgrounds, also Sozialisationsprozesse der Teilnehmenden in die Betrachtung einbezogen werden.

Inhalte:

  • Theoretische Grundlagen: Was heißt soziale Kompetenz?
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Kriterien für gelungene Teamarbeit

Methoden:

  • Kleingruppen- und Partnerübungen
  • Übungen zur freien Rede
  • Kopfstandmethode/Akrostikon in Gruppen
  • Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Rollenspiele
  • Feedbackübungen

Mit 2 Tagen Dauer eignet sich dieses Seminar für Jugendliche der Jahrgangsstufen 10 – 12 an Gymnasien oder Gesamtschulen.

Zeichnung mit Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus 

In diesem Seminar sollen die Jugendlichen für das Thema Rechtsextremismus sensibilisiert werden, Begriffe zum Thema definieren und sich mit der Bedeutung von Vorurteilen auseinandersetzen.

Die Beschäftigung mit der Entwicklung des Rechtsextremismus der letzten Jahre sowie mit Ideologie und Symbolik der rechtsextremen Szene soll den Jugendlichen einen vertieften Einblick in das Thema geben. Abschließend geht es um die Frage nach Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus.

Inhalte:

  • Bedeutung von Vorurteilen
  • Bedeutung von Symbolik in der rechtsextremen Szene
  • Deutschnationale Musik
  • Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft
  • Hate Speech, Fake News und Co.

Methoden:

  • Vortrag
  • Film
  • Kleingruppen
  • Memory/Quiz

Dieses Seminar ist für Jugendliche ab Klasse 10 konzipiert und auf 2 Tage angelegt.

Geschichte begreifen - Gegenwart verstehen 

Geschichte begreifen, Gegenwart verstehen – Gedenkstättenbesuch

In Seminaren mit historisch-politischer Ausrichtung sollen die Teilnehmenden nicht nur Informationen über historische Ereignisse erhalten. Der Fokus liegt vielmehr darauf, sie dazu anzuregen, dieses Wissen zu reflektieren und mit der Gegenwart zu verknüpfen. Wir verbinden Exkursionen zur Wewelsburg oder zur Dokumentationsstätte Stalag 326 mit Seminareinheiten in Haus Neuland.

Sie können zwischen zwei thematischen Ausrichtungen und Exkursionszielen wählen:

 

Die Wewelsburg von oben 

Rund um die Wewelsburg – Erinnerungs- und Gedenkstätte 1933-1945

Ab 1933 plante Heinrich Himmler die Einrichtung eines ideologischen Zentrums für die SS im Schloss Wewelsburg. KZ-Häftlinge sollten gigantische Bauvorhaben realisieren. Die Dauerausstellung Ideologie und Terror der SS bettet die lokale Geschichte der SS-Aktivitäten in Wewelsburg in die Gesamtdarstellung der SS ein. Leben und Leiden der Opfer werden am Beispiel KZ Niederhagen-Wewelsburg thematisiert.

Lebenswege von Opfern der SS-Gewalt in Wewelsburg

  • Geschichte Wewelsburg im Nationalsozialismus
  • Lebenswege ehemaliger KZ-Häftlinge
  • Arbeit mit Erinnerungsberichten, Fotos, Briefen und Interviews

SS-Männer in Wewelsburg – Wie und warum wurden sie zu Tätern?

  • Geschichte Wewelsburg im Nationalsozialismus
  • Biographien von SS Männern in Wewelsburg
  • Arbeit mit Akten, Fotos, Briefen und Memoiren

Spurensuche im Ort Wewelsburg

  • Der Ort Wewelsburg und die SS: Erkundung von Spuren und Symbole

 

Dokumentationsstätte Stalag 236 

Gedenkstätte Stalag 326

Von den ca. 30 Millionen sowjetischen Opfern des 2. Weltkrieges gerieten einige Millionen in deutsche Gefangenschaft und wurden in 80 „Stammlagern“ unter unmenschlichen Bedingungen untergebracht. Eines der größten Lager befand sich in Stuckenbrock-Senne. Im ehemaligen Arrestgebäude des Lagers dokumentiert eine Dauerausstellung die Geschichte des Stalag 326.

Der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

  • Stalag 326 als Teil des Vernichtungsfeldzugs gegen die UdSSR
  • Folgen für die sowjetischen Kriegsgefangenen

Erinnerungskultur in Deutschland – 1945 bis heute

  • Erinnerung der deutschen Bevölkerung an das Stalag 326
  • Chancen und Herausforderungen der Aufarbeitung der Verbrechen
  • Unterschiede in den Erinnerungen der Anwohner und Insassen

Bildmedien als historische Quellen

  • Kritischer Umgang mit Fotografien des Lagerarztes Dr. Lill
  • Kritischer Umgang mit Videos zum Dritten Reich (youtube)

Die Jugendlichen suchen sich aus einer vorbereiteten Auswahl an Themen diejenigen aus, die sie näher untersuchen wollen und arbeiten diese medial auf. Dies führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema und kann zudem im Anschluss weitergenutzt werden.

 

Jugendlicher mit Handy im UnterrichtFoto: Picture-Factory - fotolia.com

Jugendliche kommunizieren gern. Dank Smartphones können sie rund um die Uhr neueste Geschichten austauschen oder sich gegenseitig an Wichtiges wie etwa die anstehende Deutschklausur erinnern.

Doch mit der digitalen Kommunikation wird auch Cybermobbing zu einem wachsenden Problem - nicht nur in der Schule.

In diesem Workshop werden Jugendliche auch für problematisches Kommunikationsverhalten sensibilisiert. Und sie setzen sich damit auseinander, wo der Spaß aufhört. Sie lernen einen möglichen Umgang mit sowie Präventionsmöglichkeiten von Cybermobbing kennen.

Inhalt:

  • Auseinandersetzung mit eigenem Mediennutzungsverhalten
  • Ausprägungen von Cybermobbing
  • Umgang damit und Präventionsmöglichkeiten

Dieses Seminar spricht Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 5 an und ist für 2,5 Tage angelegt.

In der Region Ostwestfalen-Lippe bieten wir auch Projekttage für einzelne Klassen in der Schule an. 
Kosten pro Tag (à 6 Unterrichtsstunden) und Klasse mit zwei Teamern: 300,00 € zzgl. Fahrtkosten

Junge mit Videokamera 

Die Themen Respekt und Toleranz werden in Medien und Öffentlichkeit immer wieder diskutiert. Das Postulat einer „Kultur des Hinschauens“ findet rege Zustimmung auf allen Ebenen der Gesellschaft.

Erschüttert wird dies dann durch Fälle, in denen jemand Kindern zu Hilfe eilt und am Ende selbst zu Tode geprügelt wird. Auch in Schulen häufen sich die Fälle von Mobbing. Durch verschiedene Internetportale bekommen sie eine neue Brisanz. Diffamierungen im Internet ist selbst durch einen Schulwechsel nicht mehr zu entgehen.

Ziel des Seminars ist die Sensibilisierung der Jugendlichen für das Thema Respekt. Die Jugendlichen suchen in ihrem eigenen Alltag nach Situationen, die mit Zivilcourage zu tun haben.

Die inhaltliche Auseinandersetzung ist eng verknüpft mit der Ideenentwicklung für einen Videofilm, den die Jugendlichen während des Seminars auch gemeinsam drehen. Gemeinsam werden Situationen besprochen und mögliche Handlungsstrategien diskutiert.

Dieses Seminar ist für Jugendliche ab Klasse 7 konzipiert und auf 2,5 Tage angelegt.

Jungendliche im JugendMedienzentrum 

Dieses Workshop-Angebot für Jugendliche vermittelt die Grundlagen digitaler Partizipation. Ein vielfältiger Methodenmix und das Ausprobieren mit digitalen Medien wie Tablet-PCs oder verschiedenen Social Media-Anwendungen machen die Auseinandersetzung mit politischer und zivilgesellschaftlicher Teilhabe interessant und spannend.

Ziele:

  • Sicherheit im Umgang mit den digitalen Medien schaffen
  • bewusst Chancen und Risiken des Social Web erkennen
  • Sprach- und Urteilsfähigkeit in zivilgesellschaftlichen und politischen Belangen schärfen

Unser, mit iPads ausgestattetes, JugendMedienzentrum bietet beste Voraussetzungen. Wir haben zusammen mit Jugendlichen, Schulklassen und pädagogischen Fachkräften Module entwickelt. Cybermobbing, Hate Speech, Fake News, Politik im Social Web, Urheberrecht, Rechtsextremismus im Netz und viele weitere Themen sind möglich. Dieses Themenangebot können Sie als Grundlage für den Workshop nutzen. Darüber hinaus gehen wir gern auf die Wünsche und Ideen der Jugendlichen ein und planen individuelle und flexible Beteiligungs- und Bildungsangebote.

Konkrete Inhalte sprechen unsere Medienpädagoginnen im Vorfeld mit Ihnen ab. Der Workshop ist für 2,5 Tage konzipiert, kann aber individuell angepasst werden.

Kontakt:

Johanna Gesing, Medienpädagogin, Projektleiterin JuMP (Jugend, Medien, Partizipation)
fon: 05205 9126-61
j.gesing(at)­haus-neuland.de

 


Carola Brindöpke

Fachbereichsleiterin Jugendbildung

fon: 05205 9126-25
c.brindoepke(at)haus-neuland.de

Carola Brindöpke 

Angelika Schneider

Tagungssekretariat Politische Akademie & Jugendbildung
(Anmeldung & Organisation)

fon: 05205 9126-32
(montags bis donnerstags 9–16 Uhr, freitags 9–14 Uhr)
a.schneider(at)­haus-neuland.de

Angelika Schneider