Bildung und Erziehung — Seminare für ErzieherInnen und andere Fachkräfte in KiTas

Konzepte und Methoden

''Was sollen wir denn noch alles dokumentieren? ...''

Bildungsdokumentation und/oder Portfolio und Basik …:Sinn und Struktur in der eigenen Dokumentationsarbeit entwickeln

Di, 30.10., 10:00 Uhr – Mi, 31.10.2018, 15:00 Uhr    Belegungscode: 29278

In den Kindertageseinrichtungen sind in den letzten beiden Jahren die Beobachtungsverfahren zur alltagsintegrierten Sprachbildung (BaSiK, SISMIK und SELDAK, DJI-Beobachtungsleitfaden) von den Teams aufgenommen und umgesetzt worden.

Dabei trafen die ''neuen'' Verfahren zur Sprachbeobachtung in der Praxis auf andere schon etablierte Verfahren der Beobachtung und eine bereits entwickelte Form der Bildungsdokumentation. Zusätzlich nutzen viele Einrichtungen das Portfolio, um einen Ort bieten zu können, mit den Kindern und ihren Familien über individuelle Bildungsprozesse ins Gespräch zu kommen. Vielen Teams droht diese Vielfalt an Formen der Dokumentation buchstäblich ''über den Kopf zu wachsen'' und sie fragen sich:
Wie gehen wir mit dieser Flut an Bögen und Informationen eigentlich um? Was muss in der Bildungsdokumentation jetzt neu enthalten sein? Könnten wir nicht auch das Portfolio als Bildungsdokumentation nutzen? Was ist denn wirklich gesetzlich vorgeschrieben? Wie können wir unsere bisherige Arbeit integrieren, was entwickeln wir weiter? Wie finden wir Zeit für all dies?

Diese Fortbildung soll einen Rahmen für den Austausch über eine mögliche Weiterentwicklung der Dokumentationsarbeit in der eigenen Praxis bieten. Zudem geben Informationen und Beispiele der Referentin Anregung und Orientierung, um einen ''roten Faden'' für die eigene Arbeit mitnehmen zu können.

Aus den Inhalten:
- ''Pflicht- und Kürprogramm der Dokumentation'': Ein Blick in die neu aufgesetzte Bildungsvereinbarung und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu Form und Inhalt der Bildungsdokumentation: z.B. Darf das Portfolio als Bildungsdokumentation entwickelt werden?
- ''Bildungsdokumentation und Sprachentwicklungsbeobachtung'': Sind das zwei verschiedene Verfahren oder bestehen Möglichkeiten der Vereinbarkeit? Wie können wir Doppelungen in den Beobachtungsverfahren vermeiden?
- ''Dokumentation im Dialog'': Einsatz von Foto- und Videographie in der alltagsintegrierten Sprachbildung, z.B. Lerngeschichten, Interviews
- ''Übertragung ins Team'': Wie könnten Handlungsstrategien entwickelt werden, Zeiten gefunden werden, die eigene Beobachtungs- und Dokumentationspraxis weiterzuentwickeln

Seminarleitung / Dozentinnen bzw. Dozenten:

Katrin Betz
Dipl.-Pädagogin
Fachreferentin für frühe Kindheit und Autorin
Multiplikatorin des Landes NRW für alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung

Teilnahmebeitrag

inkl. Tagungsverpflegung: 175,00 €

inkl. Vollpension und Übernachtung im Doppelzimmer Komfort: 225,00 €

inkl. Vollpension und Übernachtung im Einzelzimmer Komfort: 240,00 €

Für diese Fortbildung können Sie einen Bildungsscheck beantragen.
Für diese Fortbildung kann Bildungsurlaub NRW beantragt werden.

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