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Zivil-militärischer Dialog

Das Attentat vom 20. Juli 1944: Claus Schenk Graf von Stauffenberg, ein Held?

Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime
Mi, 05.06.2019, 09:00 – 16:00 Uhr
Belegungscode: 36460

 

Das Attentat am 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler, geplant und verübt durch eine Gruppe Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, gilt heute in der öffentlichen Wahrnehmung als Symbol des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Doch lange Zeit taten sich die Deutschen schwer mit den Widerständlern: Die NS-Propaganda zeigte große Wirkung, auch nach dem Krieg galten die Akteure des 20. Juli weiterhin als Verräter, die Eidbruch begangen und das Vaterland verraten hätten. Erst ab den 1960er Jahren begann ein Umdenken, der Akt des Widerstands wurde als solcher langsam anerkannt. Oder mit den Worten Fritz Bauers: „Am 20. Juli 1944 war das deutsche Volk total verraten von seiner Regierung, und ein total verratenes Volk kann nicht mehr Gegenstand eines Landesverrats sein.“ Doch bis sich diese Sichtweise in der deutschen Bevölkerung durchsetzte, vergingen weitere Jahrzehnte.

 

Seminarleitung / Dozentinnen bzw. Dozenten:

Nadja Bilstein
Fachbereichsleiterin Politische Akademie, Haus Neuland; Trainerin der Erlebnispädagogik und Niedrigseilgarten
Dr. Alexander Friedman
Zeithistoriker, Lehrbeauftragter, Dozent in der Erwachsenenbildung, Düsseldorf

Teilnahmebeitrag

50,00€ für das Seminar inkl. Tagungsverpflegung.

Buchungszentrale

Pia Kronshage
Silke Maaß
Janine Zäch

fon: 05205 9126-33
buchungszentrale(at)haus-neuland.de

Pia Kronshage, Silke Maaß, Janine Zäch