Haus Neuland: früher Zeltlager
Gute Stimmung bei den Zeltlagern der Kinderfreunde
Wahlspruch der Falken
Wahlspruch der Falken: Unser die Sonne, unser die Erde! Unser der Weg in das blühende Land.

Neuland von den Anfängen bis zur Gegenwart:

ca. 1930

Das Gelände rund um das heutige „Lila Haus” wird vom Bauern Gustav Detmer gepachtet.

1931

Die sozialistische Arbeiterjugend veranstaltet kleinere Lager und „Probelager” für die großen Zeltlager.

1932

Im Juli und August wird ein großes Jugendlager durchgeführt, organisiert nach dem Prinzip der Sozialistischen Kinderrepublik (nach Dr. Kurt Loewenstein). Diese Kinderrepubliken verbanden Erlebnispädagogik mit Selbstorganisation und Selbstverwaltung. Die Zeltgemeinschaften wurden in zwei Dörfer aufgeteilt: Dorf I legte sich den Namen „Neuland” zu, Dorf II führte den Namen „Rote Freiheit”.

1933

Durch einen Scheinvertrag Oskar Wiethüchters werden das Gelände und die darauf errichtete Baracke dem Zugriff der Nazis entzogen. 1935 trat an dessen Stelle Willi Möller (Ehefrau: Tilla Möller) in dieses Pachtverhältnis ein. Hierhin zogen sich Aktivisten der Kinderfreundebewegung und der Sozialistischen Arbeiterjugend während der Nazi-Zeit zurück und veranstalteten illegale Treffen.