Berühmte Persönlichkeiten in Diskussion damals wie heute in Haus Neuland.
Bedeutende Redner gaben sich in Haus Neuland die Klinke in die Hand: 1972 diskutieren Jürgen Möllemann, Heide Wieczorek-Zeul und Carmen Thomas (v.r.) mit Seminarteilnehmern.
Auch Johannes Rau war immer wieder zu Gast in Haus Neuland.

1970 bis 1979

1970

Träger dieser Veranstaltungen war zunächst die Neue Gesellschaft e.V. zu Bielefeld. Sie fusionierte 1970 mit dem Verein Kinderfreunde die Trägerschaft Haus Neuland zum politisch-wissenschaftlichen Bildungszentrum. Geschäftsführerin wurde Ilse Lindau, Vorsitzender Arnold Ebert, Vorsteher des Landesverbandes Lippe.

1972

Arnold Ebert wird Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium NRW. Der Bielefelder Beigeordnete Sigismund Koch folgt ihm als Erster Vorsitzender.

1974

Der Haller Landtagsabgeordnete und Bildungsexperte Hans Schwier wird Erster Vorsitzender Haus Neulands.

1975

Am 1. Januar tritt das Weiterbildungsgesetz des Landes NRW in Kraft. Die Heimvolkshochschule Haus Neuland ist anerkannt als Träger der politischen Bildung. Noch in den siebziger Jahren folgen die Gründung des Instituts für Weiterbildung e.V. (zunächst als Träger einer freizeit- und kreativitätsorientierten Weiterbildung, heute als Träger einer arbeitswelt- und berufsbezogenen Weiterbildung) und der Verein für Familienbildung e.V.

Ein modernes Werkstattgebäude wird errichtet im Zusammenhang mit Förderkursen für lernschwache Jugendliche. Diese wohnten im heutigen „Lila Haus”. Die Berufsvorbereitungsjahre liefen von 1971 bis 1981.

Parallel wird 1975/76 die „Blaue Halle” in einen multifunktionalen Tagungsraum umgebaut.

1977

Am 1. Juni 1977 übernimmt Sigmar Fischer von seiner Vorgängerin Hilde Junker-Seeliger die Pädagogische Leitung.