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08.09.2017

Die Zwei als Motiv in der Kunst

Die Künstlerinnen aus dem Montagsatelier Christine Venjakob (stehend, 3. von rechts) stellen ihre Werke im Bildungszentrum Haus Neuland in Bielefeld-Sennestadt aus. Die Vernissage findet am Sonntag, 15. Oktober statt.

Atelier Christine Venjakob präsentiert Bilder im Haus Neuland – Vernissage am 15. Oktober

Bielefeld/Leopoldshöhe. „DIEZWEI“ – Unter diesem Motto präsentieren zwölf Künstlerinnen aus dem Atelier von Christine Venjakob ab Oktober eine Auswahl ihrer Werke im Haus Neuland.

Die rund 50 Bilder sind im Winter 2016/2017 im Montagsatelier der Künstlerin aus Leopoldshöhe entstanden. Das Thema DIEZWEI hat die zwölf  Malerinnen zu einer Fülle von Malideen inspiriert, die eine große Bandbreite an Formen und Farben unter Wahrung des individuellen Schaffensprozesses einer jeden Künstlerin hervorbrachten. So spiegelt die künstlerische Vielfalt der Werke in besonderer Weise die intensive Arbeit der Malgruppe und ihre emotionale Nähe zu den unterschiedlichsten Facetten des Themas wider.

Ein Thema mit vielen Facetten

Die Bilder zeigen beispielsweise formende Hände in vielfältigen Bewegungen oder Finger-Schattenspiele, durch die Kindheitserinnerungen verdichtet werden.  Zu sehen sind auch Augenblicke menschlicher Begegnungen: Unter dem Titel „Fake News“ sind  unverkennbar Theresa May und Donald Trump Hand in Hand zu sehen. Künstlerisch-ironisches Spiel mit Politik.  Als unerschöpfliche Fundgrube für Zweier-Konstellationen jeder Art erwiesen sich Märchen: Schneeweißchen und Rosenrot, Hänsel und Gretel, Dornröschen – voller Pole und Gegenpole mit schier unbegrenzter künstlerischer Interpretationsmöglichkeit. Eine Künstlerin hat Szenen aus dem „Froschkönig“ aufgegriffen und eine schwierige Paarbildung mit großer künstlerischer Leichtigkeit illustriert. Eine andere abstrahiert Hänsel und Gretel fast bis zur Schmerzhaftigkeit, ohne dass die lebendige Impression verloren geht.

Das Spiel mit unterschiedlichen Techniken  greift das Thema DIEZWEI in ganz anderer Form auf. Etwa wenn eine zufällige und eine gezielte Malweise miteinander verknüpft werden oder wenn mit grafischen Mitteln und Zerschneidungen die Zahl zwei selbst Gegenstand des Werkes ist.

Besichtigung kostenlos

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Werke der Künstlerinnen bei uns im Haus Neuland zeigen dürfen“, sagt Ina Nottebohm, Geschäftsführerin der Bildungsstätte. „Wir haben schon einmal eine Gemeinschaftsausstellung mit Frau Venjakob organisiert, das war 2012“, ergänzt sie.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr eröffnet. Zur Vernissage im Haus Neuland, Senner Hellweg 493, 33689 Bielefeld, sind alle Interessierten eingeladen. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Ina Nottebohm werden die Künstlerinnen eine Einführung ins Thema geben. Der Eintritt ist frei, und auch die Besichtigung der Ausstellung ist kostenlos. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Nach telefonischer Absprache (05205/9126-0) sind auch andere Besichtigungszeiten möglich.  Die Bilder sind bis Ende des Jahres im Haus Neuland zu sehen.

Diese Künstlerinnen machen mit:

Christa Ahrnke, Marion Brockmeyer, Barbara Ehret, Sigrid Gehrke, Karin Kositza, Kirsten Kuhlemann, Ursula von Lengerke, Christine Löber, Liesel Niebuhr, Gisela Schröder-Karsten, Marlies Schneyer und Karin Strate.

Kontakt für die Presse

Christina Ritzau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit / Online-Redaktion JuMP
fon: 05205 9126-63
c.ritzau(at)­haus-neuland.de