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07.04.2016

Über Stock, Stein und Sandboden – Der Neuland-Wanderweg ist eröffnet

Eröffnung des Neuland-Wanderwegs

An der ersten offiziellen Tour auf dem Neuland-Wanderweg haben rund 100 Wanderfreunde teilgenommen.

Die Wanderschuhe geschnürt, den Rucksack geschultert, und los geht’s auf den Neuland-Wanderweg. Auf 10 Kilometern führt der frisch eröffnete Rundweg durch Teutoburger Wald und Sennelandschaft – über Stock, Stein und Sandboden.

Seit Ostermontag ist die Route offiziell eingeweiht. Unter der Leitung von Uwe Biermann (Teutoburger Wald-Verein) und Thomas Kiper (Sennestadt-Verein) haben mehr als 100 Wanderlustige die Eröffnungs-Tour mitgemacht. Immer dem weißen „N“ auf schwarzem Grund nach, das den Weg markiert.

Weil der Tag der Einweihung ziemlich stürmisch daherkam, hat ein Teil der Gruppe eine Abkürzung genommen, um abbrechenden Ästen oder anderen Zwischenfällen zu entgehen. Das ist generell eine willkommene Alternative für all jene, die eine kurze Wanderung bevorzugen: Wer nicht den ganzen Neuland-Rundweg laufen möchte, kürzt einfach nahe des höchsten Punktes „Auf dem Polle“ ab und kommt dann schon nach 6,5 Kilometern wieder am Haus Neuland an.

Dort wurde die Wandergruppe am Ostermontag mit einem Osterlunch aus Hermanns Küche belohnt. Und auch sonst ist das Restaurant eine beliebte Einkehrmöglichkeit für Ausflügler. Schließlich sind manche Wanderer, die Haus Neuland passieren, durchaus länger unterwegs. Denn ein Teil des Neuland-Rundwanderweges verläuft parallel zum 156 Kilometer langen Hermannsweg.

Eine Karte des Wanderwegs gibt es hier zum Download.

 

Stationen auf dem Neuland-Wanderweg

Abgekürzter Rundweg (6,5 Kilometer)

- Start- und Zielpunkt: Seminar- und Tagungszentrum Haus Neuland mit Einkehrmöglichkeit in Hermanns Küche.
- Kalksteinkamm: Dort gibt es eine sichtbare scharfe Grenze zwischen Sand und Kalk, die als einmalig in Europa gilt.
- Höchster Punkt: Das ist mit etwa 250 Metern die Erhebung „Auf dem Polle“.
- Aussicht: Wer im Uhrzeigersinn wandert, wird mit einem tollen Blick auf das Panorama der Stadt Oerlinghausen belohnt.
- Schopketal: Dort befindet sich eines von vielen Hügelgräbern in der Senne.
- Menkhauser Bach: Malerisch schlängelt sich der Bachlauf durchs Tal.

Kompletter Rundweg (10 Kilometer)

- Kalk-Trockenrasen: Das Biotop steht wegen seiner seltenen Tier- und Pflanzenarten unter Naturschutz.
- A2: Der Wanderweg verläuft etwa 250 Meter lang neben der Autobahn.
- Gasthaus Deppe: Einkehrmöglichkeit!
- Kohlenweg: Der Straßenname erinnert daran, dass an der Stelle früher Kohle abgebaut wurde. Kohle und Eisenerzflöße befinden sich dort noch heute im Sandstein.