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27.10.2017

Medienarbeit mit jungen Geflüchteten: Workshop für pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche am 3. und 4.11.

Medien sind das Tor zur Welt – dieser Satz gilt vor allem für Kinder und Jugendliche und ganz besonders für junge Geflüchtete. Für sie ist die Medienwelt einerseits Rückzugsort vor neuen Eindrücken und andererseits Kommunikationsbasis in die Heimat. Für Menschen, die mit jungen Geflüchteten arbeiten, veranstalten die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und die Bildungsstätte Haus Neuland am Freitag und Samstag, 3. und 4. November 2017, einen Workshop. Der Titel: „Medienpädagogische Praxis mit jungen Geflüchteten: Good-Practice-Beispiele, Methodenbörse und Austausch für pädagogische Fachkräfte, Teamer*innen und Ehrenamtliche“.

„Digitale Medien schaffen einen Zugang zur Zielgruppe der jungen Geflüchteten und bieten außerdem vielfältige Möglichkeiten, die Sprachbarriere zu umgehen. Deshalb wollen wir pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche fit machen für Projekte mit Geflüchteten mit digitalen Medien“, erläutert Johanna Gesing. Sie ist Medienpädagogin in Haus Neuland und leitet das Projekt „JuMP – Jugend, Medien, Partizipation“, das seine Expertise in den Workshop einbringt.

Der Workshop wird einen breiten Einblick in die medienpädagogische Arbeit mit jungen Geflüchteten gegeben. So geht es zum Beispiel um Filmprojekte und kreative Fotoarbeit mit Geflüchteten, um interreligiöse Medienarbeit und den Begriff Heimat. Expertinnen und Experten aus der Arbeit mit Geflüchteten stellen ihre Projekte vor und zur Diskussion. Außerdem zeigen sie verschiedene Methoden, die direkt vor Ort ausprobiert werden können.

Die Veranstaltung findet in Haus Neuland, Senner Hellweg 493, 33689 Bielefeld, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte finden auf der Website der GMK weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung: www.gmk-net.de