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05.09.2016

Ausstellung: "Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen" beginnt heute

Die Ausstellung "Kalter Krieg" bleibt bis mindestens Ende November zu sehen.

Angespannte Ost-West-Beziehungen und schwelende Konflikte in vielen Teilen der Welt, das ist Realität im Jahr 2016. Über einen neuen Kalten Krieg wird schon seit mehreren Jahren spekuliert und debattiert. Vor diesem Hintergrund blicken wir mit der Ausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“ auf die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück.

Großformatige Plakate dokumentieren die Phasen und Schauplätze des Kalten Krieges – vom Kriegsende 1945 bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991. Und auch die diversen Ursachen und Wechselwirkungen werden deutlich. Zu sehen gibt es historische Fotos, Dokumente und Schaubilder. Über QR-Codes auf den Plakaten können Sie auf Ihrem Smartphone historische Filmdokumente abrufen. Die Videos tragen Titel wie „An der Schwelle zum Atomkrieg“, „Kräftemessen in Korea“, „Trauma Vietnam“ oder „Eine neue Eiszeit“. Viele davon stammen aus dem Filmarchiv „British Pathé“ und sind im englischen Original zu sehen.

Die Plakatausstellung wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und vom Berliner Kolleg Kalter Krieg zur Verfügung gestellt. Autor der Ausstellung ist der Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist Prof. Dr. Bernd Greiner, der das Berliner Kolleg Kalter Krieg leitet. Kuratiert wurde die Schau von dem Zeithistoriker Dr. Ulrich Mählert. Er ist für den Arbeitsbereich Wissenschaft und internationale Zusammenarbeit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verantwortlich. Die Gestaltung übernahm der Historiker und Kunstpädagoge Dr. Thomas Klemm.

Die Schau zum Kalten Krieg bleibt bis mindestens Ende November zu sehen. Die Ausstellung kann in der Regel montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden. Samstags und sonntags sind Besichtigungen auf Anfrage möglich. Der Eintritt ist frei. Gäste, die ihren Besuch mit einem Mittagessen in „Hermanns Küche“ verbinden möchten, werden gebeten, sich kurz telefonisch anzumelden (05205/9126-0).

Einen inhaltlichen Einstieg zur Ausstellung bietet die Homepage der Bundesstiftung Aufarbeitung:

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kalterkrieg